Sonntag, 1. April 2018

Lost Places Gardasee

Wirtschaftlicher Wandel und die topographisch schwierigen Bedingungen haben in der Gardaseeregion dazu geführt, dass Dörfer, einzelne Gebäude oder ganze Regionen aufgegeben wurden. Zurück bleiben verlassene, verfallene Gebäude, die von der einstigen Bedeutung zeugen. Aber auch in bewohnten Siedlungen findet man häufig Spuren des Verfalls.

Die Limonaia Pra de la Fram nahe des Hafens von Tignale ist noch in Betrieb. Zitronen, Organgen und Kumquats werden aufwendig gezüchtet. Im Herbst werden die Limonaias mit Brettern und Fenstern winterfest gemacht. Dadurch erst wird die Zitronenzucht so weit nördlich möglich.

Im Valle delle Cartiere gab es ab dem 14. Jahrhundert Papierproduktion. 1962 schloss die letzte Papiermühle. Heute erinnert ein gut aufbereitetes Museum an die wirtschaftliche Vergangenheit.

Dutzende Papiermühlen gab es im 16. Jahrhundert.



Einige Mauerreste sind noch gut sichtbar.

Archäologische Ausgrabungen sichern die Reste.

Erhaltene Villa im Papiermühlental.

Häuserzeile am Südufer des Lago d'Idro

Schloß Toblin am Lago di Toblino



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